Systemwetten Rechner: Was die Schweiz-Rechner wirklich zeigen

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Ladevorgang...

Ein Taschenrechner liegt neben einem Bleistift und einem karierten Blatt mit handgezeichneten Kurven auf einem hellen Holztisch.

Stand: Oktober 19, 2026 — geprüft gegen die Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Sporttip (Version 4.2) und gegen das Règlement Jouez Sport (17. Ausgabe 2024).

Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Wer in der Schweiz auf System setzt, rechnet zuerst mit dem Kopf. Ein System ist kein Trick, der die Quote erhöht, und kein Rechner macht eine Wette sicher. Es ist eine Sammlung von Teilwetten, bei der nicht jede Auswahl treffen muss, damit überhaupt etwas zurückkommt. Wie viele Teilwetten entstehen, wie sich der Gesamteinsatz aufteilt und was im Gewinnfall ausgezahlt wird, bestimmen zwei Schweizer Veranstalter in ihren Regeln — Sporttip und Jouez Sport — und ein Rechner übersetzt diese Regeln in Zahlen. Was er kann und was nicht, steht in den folgenden Abschnitten.

Was ein Systemwetten-Rechner in der Schweiz tatsächlich leistet

Ein Systemrechner nimmt eine Auswahl von Voraussagen entgegen und zeigt, wie viele Teilwetten ein bestimmtes Systemformat erzeugt, wie der Einsatz auf jede Teilwette entfällt und welcher Betrag bei einem gegebenen Trefferbild ausgezahlt würde. Die Mechanik dahinter ist nicht versteckt: Jede mögliche Kombination der ausgewählten Voraussagen wird als eigene Teilwette gewertet, der Einsatz wird gleichmässig auf diese Teilwetten verteilt, und am Ende wird pro Teilwette Einsatz mal Quote (oder eben nicht) abgerechnet.

Der Rechner erleichtert das Rechnen, nicht das Entscheiden. Er ersetzt weder die Beurteilung der Quote noch die Frage, ob ein Markt tatsächlich spielbar ist. Wer ein 2/3-System wählt, also drei Auswahlen trifft und auf alle dreiseven möglichen Zweierkombinationen wettet, bekommt drei Teilwetten und einen Gesamteinsatz, der sich aus drei Mal dem Einzelbeitrag zusammensetzt. Das ist die Grundgleichung. Wer vier Auswahlen als 2/4 setzt, bekommt sechs Teilwetten. Bei einem 3/4-System sind es zehn Teilwetten, und bei einem 2/5-System zehn. Die Zahl der Teilwetten wächst mit der Zahl der Auswahlen schneller, als man spontan erwartet. Wer mit fünf Auswahlen ein 3/5-System bildet, hat zehn Teilwetten — bei einem 4/5-System sind es fünf, und das volle System 5/5 enthält nur eine Teilwette, die alle Auswahlen braucht.

Genau darin steckt der Hauptvorteil eines Systems gegenüber einer Einzelwette: Bei einer Kombiwette muss jede Auswahl treffen, damit überhaupt etwas ausgezahlt wird, und es gibt keine teilweise Rückzahlung. Bei einem 2/3-System reichen zwei richtige Auswahlen aus drei, damit mindestens eine der drei Teilwetten gewinnt, und der Verlust einer Auswahl kostet nicht den ganzen Einsatz. Das ist die handwerkliche Idee hinter Systemwetten — Sicherheit wird nicht durch eine höhere Gesamtquote erkauft, sondern durch die Bereitschaft, den Einsatz auf mehrere Teilwetten zu strecken und damit gleichzeitig das Risiko breiter und teurer zu machen.

Grundlagen: Einzelwette, Kombiwette und Systemwette

Die drei Wettarten, die Sporttip und Jouez Sport anbieten, unterscheiden sich in der Struktur, nicht nur im Namen. Die Einzelwette ist eine Auswahl auf ein Wettereignis, die Quote steht im Wettprogramm, der Gewinn ist Einsatz mal Quote, und es gibt nichts weiter zu rechnen. Bei der Kombiwette werden mehrere Auswahlen kombiniert, die Gesamtquote ist das Produkt der Einzelquoten (2.00 mal 1.50 ergibt 3.00), und der Einsatz wird einmal gesetzt; alle Auswahlen müssen treffen, damit die Wette gewinnt. Bei einem System werden mehrere Auswahlen getroffen, aber das System bildet daraus mehrere Kombiwetten als Teilwetten, und nicht alle müssen gewinnen.

Ein Basketball ruht auf dem polierten Parkett einer leeren Halle, Nachmittagslicht fällt durch hohe Fenster.
Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000 und für eine Systemwette CHF 10'000.

Sporttip begrenzt den Höchsteinsatz pro Einzel- oder Kombinationswette auf CHF 1’000, der Höchsteinsatz pro Systemwette beträgt CHF 10’000. Damit unterscheidet der Veranstalter klar zwischen den Wettformen: Eine Kombiwette zählt für den einen Deckel, ein System für den anderen, und das gilt auch dann, wenn ein System nur eine Teilwette enthält. Jouez Sport setzt den Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten bei CHF 500, ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Beide Anbieter begrenzen den Gewinn zusätzlich: Jouez Sport cappt den Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette auf CHF 300’000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen auf CHF 1’000’000.

Rechenregeln aus den Spielregeln

Bei Sporttip ergibt sich der Gewinnbetrag aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, also dem Produkt der Einzelquoten. Der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Für kleine Einsätze macht diese Rundung spürbar etwas aus: Ein Gewinn von CHF 1.74 wird zuerst zu CHF 1.74 (bereits auf zwei Nachkommastellen) und dann auf den nächsten 5-Rappen-Schritt gerundet — bei 1.74 wäre das CHF 1.70, bei 1.76 CHF 1.75, bei 1.78 CHF 1.75, bei 1.79 CHF 1.80. Wer wissen will, was am Ende ausgezahlt wird, rechnet nicht nur die Quote, sondern auch die Rundung mit.

Warum jede Quote eine Marge enthält

Hinter jeder Zahl, die im Wettprogramm steht, sitzt eine Marge des Veranstalters. Die Quote ist nicht die faire Wahrscheinlichkeit in Dezimalform, sondern der faire Wert plus ein Aufschlag, der den Veranstalter versorgt und das System schafft. Wer ein Markt rekonstruiert, also die impliziten Wahrscheinlichkeiten aus den Quoten aller Ausgänge zusammenzählt, landet typischerweise über 100 %. Diese Differenz ist die Marge. Sie ist der Anteil jedes Einsatzes, den der Veranstalter im Durchschnitt behält, unabhängig vom Ausgang des Ereignisses.

Die Marge ist nicht statisch: Sie schwankt zwischen Märkten, zwischen Veranstaltern und zwischen Ereignissen. Bei grossen Fussballligen mit hohem Wettumfang sind die Margen tendenziell enger, bei Nischenmärkten weiter. Für ein System hat das eine direkte Konsequenz: Je mehr Teilwetten ein System hat und je mehr Voraussagen es enthält, desto grösser ist der kombinierte Margenverlust. Wer drei Auswahlen zu Quoten von 2.00, 2.10 und 1.90 trifft, sieht eine faire implizite Wahrscheinlichkeit von ungefähr 53 %; liegt jede dieser Quoten auf einem Markt mit etwa 5 % Marge, schrumpft die faire Wahrscheinlichkeit der Kombination auf rund 47. Im Klartext: Über eine grosse Zahl ähnlicher Wetten verliert das System rund 12 % des Einsatzes an die Marge, und die «Sicherheit» des Systems ist eine statistische, keine individuelle.

Wettmärkte und erlaubte Wettarten

Nicht alles, was im Internet sucht, ist bei Sporttip und Jouez Sport erlaubt. Die Gespa führt eine Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten, und ein System kann nur aus Auswahlen bestehen, die auf dieser Liste stehen. Eckball- oder Kartenmärkte und ein Esports-Bereich fehlen auf der Liste; Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehshows sind ohnehin nicht erlaubt. Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind ausgeschlossen. Wer Auswahlen aus Märkten kombiniert, die auf der Liste nicht nebeneinander stehen, riskiert eine Annahmeverweigerung oder eine Rückzahlung.

Wie die Gesamtquote entsteht — Beispielrechnung

Die Rechnung, die jeder Systemrechner im Hintergrund macht, lässt sich am einfachsten an einem konkreten Beispiel zeigen. Wer drei Auswahlen trifft, jede mit fiktiven Quoten von 1.50, 2.00 und 2.50, und CHF 1 pro Linie setzt, kann anhand dieser Zahlen prüfen, was bei verschiedenen Trefferbildern passiert.

Eine Einzelwette zu 2.00 mit Einsatz CHF 1 zahlt bei Treffer CHF 2.00 zurück, davon CHF 1.00 Nettogewinn. Eine Kombiwette mit Quoten 1.50, 2.00 und 2.50 hat die Gesamtquote 7.50, der Einsatz CHF 1 wird bei einem Treffer aller drei zu CHF 80.00 zurückbezahlt. Eine Systemwette im 2/3-Format hat drei Teilwetten (1+2, 1+3, 2+3), jede bekommt einen Drittel des Gesamteinsatzes, und der Gesamteinsatz ist das Dreifache des Linienbeitrags. Die Tabelle zeigt das Trefferbild und die Auszahlung im genannten Beispiel mit einem Linienbeitrag von CHF 1 und Gesamteinsatz von CHF 3:

Trefferbild Erwartete Rückzahlung
Alle drei richtig CHF 1 × 1.50 × 2.00 + CHF 1 × 1.50 × 2.50 + CHF 1 × 2.00 × 2.50 = CHF 3.75 + CHF 3.75 + CHF 5.00 = CHF 12.50
Zwei richtig (kombiniert) Rückzahlung je nach Kombination, zwischen CHF 3.00 und CHF 5.00
Eine richtig Keine Teilwette mit zwei Treffern, keine Auszahlung
Keine richtig Keine Auszahlung

Der Wert ist eine Bandbreite, kein Einzelfall: Welche der drei Teilwetten bei zwei Treffern gewinnt, hängt davon ab, welche zwei der drei Auswahlen richtig sind. Die beste Variante bei zwei Treffern ist die Kombination der beiden höchsten Einzelquoten (2.00 und 2.50), die schlechteste die Kombination der beiden tiefsten (1.50 und 2.00). Wer die Bandbreite kennt, sieht, was das System unter günstigen Bedingungen leistet und was nicht.

Was diese Rechnung nicht zeigt: das Ergebnis einer einzelnen Wette. Es ist eine statistische Aussage über viele ähnliche Wetten. In der konkreten Wette gibt es keinen Mittelwert; entweder die Auswahl trifft oder sie trifft nicht.

Schweizer Rechtslage: Wer Systemwetten anbieten darf

In der Schweiz dürfen Sportwetten nur von zwei Veranstaltern angeboten werden: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Diese Begrenzung ergibt sich aus dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51), das am 1. Januar 2019 in Kraft getreten ist und die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei festgelegt hat. Die Aufsicht liegt bei der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern; das Geldspielkonkordat ist seit dem 1. Januar 2021 in Kraft. Eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung sind nötig, der Anbieterwechsel ist eingeschränkt, und die Bewilligung gilt nur in der Schweiz.

Ein gepflegter Tennisplatz im Morgengrauen, über der Grundlinie hängt leichter Nebel und die Bänke am Rand sind leer.
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung vom 20. Mai 2019.

Swisslos mit Sitz in Basel ist die Veranstalterin für die deutschsprachigen Kantone (AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH), für den Kanton Tessin und für das Fürstentum Liechtenstein; diese Gebiete bilden das Swisslos-Vertragsgebiet. Loterie Romande mit Sitz in Lausanne ist die Veranstalterin für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer in einem dieser Kantone wohnt, kann sich nur beim zuständigen Veranstalter online registrieren; ein Konto beim anderen Veranstalter ist nicht möglich.

Online-Sportwetten sind ein Grossspiel im Sinne des BGS, nicht ein Casino-Spiel; die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) ist für die Aufsicht über Spielbanken zuständig, nicht für Sportwetten. Ausländische Bewilligungen — Curaçao, Malta, Deutschland oder ein anderer Staat — haben in der Schweiz keine Wirkung (Art. 4 BGS). Das Anbieten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist eine Straftat und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Handeln bis zu fünf Jahren geahndet werden (Art. 130 BGS). Werbung für nicht bewilligtes Glücksspiel in der Schweiz ist verboten und kann mit einer Busse bis zu CHF 500’000 bestraft werden (Art. 74 Abs. 3 und Art. 131 BGS). Domains ausländischer Anbieter, die in der Schweiz beworben werden, können auf die Sperrliste der Gespa gesetzt werden; Schweizer Telekomanbieter sperren diese Domains per DNS.

Für Wettende gilt: Das Wetten bei einem ausländischen Anbieter ist keine Straftat, aber es gibt keinen Schweizer Schutz. Einsätze und Gewinne können in Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, ein Eintrag im Schweizer Ausschlussregister gilt nicht, und bei Streitigkeiten hilft keine Schweizer Aufsicht. Die Gespa hat 2025 bei Testkäufen an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an Minderjährige verkauft; das ist kein Grund, den Verkaufsschutz als streng darzustellen.

Was beworben werden darf — und was nicht

Werbung für Glücksspiel in der Schweiz darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten (Art. 74 BGS). Werbung für nicht bewilligtes Glücksspiel ist verboten. Gratiswetten und Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Aufsicht; 2025 hat die Gespa 24 solcher Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Kein Promo-Code, kein Werbelink und keine Anmeldung zu einer ausländischen Plattform gehört auf diese Seite.

Spielerschutz: Verlustlimiten und Spielsperre

Wer ein System spielt, vervielfacht den Einsatz pro Auswahl, und der Gesamteinsatz kann schnell über dem landen, was er sich selbst zugedacht hat. Sporttip verlangt vor der ersten Teilnahme die Festlegung von Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage; die höchste Stufe liegt bei CHF 9’999, bei Spielenden unter 21 Jahren ist die Obergrenze auf CHF 1’000 gesetzt. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich kann eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage gesetzt werden.

Die Selbstsperre funktioniert produktbezogen für 1 bis 180 Tage bei Swisslos und kann vor Fristablauf nicht aufgehoben werden. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie für das Fürstentum Liechtenstein. Nach dem BGS kann eine selbst gesetzte Sperre erst nach drei Monaten aufgehoben werden, unter Einbezug einer Fachstelle. Der Veranstalter kann eine Sperre aussprechen, wenn er Hinweise auf Überschuldung oder Spielsucht hat. Ausgeschlossene oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn.

Die Schweiz kennt keine staatlich festgelegte Einzahlungs-Obergrenze. Das BGS verlangt vom Veranstalter, dass er vom Spielenden mindestens einen Höchstwert für täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Einsatz oder Verlust verlangt; die konkrete Limite wird vom Spielenden selbst gesetzt. Wer eine Senkung der Limite beantragt, bekommt sie sofort; wer die Limite erhöhen will, wartet gesetzlich 24 Stunden, in den Bedingungen von Swisslos 72 Stunden. Was hier zur Sprache kommt, ist kein Detail: Wer mit fünf Auswahlen und einem 3/5-System spielt, hat zehn Teilwetten; wer jede Einsätz in vier Linien zu CHF 10 anlegt, ist bereits bei CHF 40 pro System, und die Verlustlimite ist die einzige Bremse, die das System auf das eigene Budget drückt.

Werbung und Bonusregeln

Werbung darf sich nicht an Minderjährige richten und nicht irreführend sein. Gratiswetten, Gratisspielguthaben und ähnliche Anreize brauchen die Zustimmung der Aufsicht; sie ist an Bedingungen geknüpft, die der Veranstalter nicht selbst festlegt. Die Begriffe «Gratiswette» und «Freiwette» sind im Markt gebräuchlich, haben aber keine eigene gesetzliche Definition; die Regeln dazu stehen im Einzelfall in den Spielregeln des Veranstalters.

Wettmärkte und Quoten — was auf der Gespa-Liste steht

Die Gespa-Liste (Stand 10. September 2026) führt die Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten auf, die in der Schweiz angeboten werden dürfen. Sie ist abschliessend: Was nicht drauf steht, darf nicht angeboten werden. Eckballmärkte, Kartenmärkte und ein Esports-Bereich fehlen auf der Liste; Qualifikationsrunden und Frauenwettkämpfe sind nur dann zugelassen, wenn sie ausdrücklich aufgeführt sind. Rangwetten sind nur erlaubt, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet; Wetten auf Trainingsläufe sind nicht erlaubt. Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS).

Bei Sporttip werden voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die «Bet-Builder-Funktion» kombiniert. Nimmt der Veranstalter eine solche Kombination versehentlich ohne diese Funktion an, kann er die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Wer ein System bilden will, achtet darauf, dass die Auswahlen nicht aus derselben Sportveranstaltung stammen, wenn er nicht die Bet-Builder-Funktion benutzt. Live-Wetten sind erlaubt, vor Spielbeginn und live; die Live-Übertragung ist keine Voraussetzung dafür, dass die Wette gilt. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen wie Elfmeter, Roter Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheid kann der Veranstalter Wetten ebenfalls mit Quote 1.00 werten.

Cash-Out bei Sporttip ist nur online verfügbar, gilt für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, ist nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung verfügbar und lässt sich nach der Ausführung nicht rückgängig machen. Es besteht keine Garantie, dass Cash-Out für jeden Markt angeboten wird; der Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn und kann vom Veranstalter jederzeit geändert werden. Bei einem Cash-Out verfällt ein laufender Boost.

Quotenboost und Kombiboost bei Sporttip

Der Quotenboost bei Sporttip gilt nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozents. Beide sind pro Wettendem nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert. Der Kombiboost verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Mindestquote von 1.50 pro Auswahl und gilt online für Prematch, Live und Systemwetten. Der Bonus auf den Nettogewinn staffelt sich: 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert.

Wettschein-Verlust und Ungültigkeit

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innerhalb von 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn nachgeholt, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage die Quote 1.00. Für die Auszahlung gilt: Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut; Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto des Teilnehmers überwiesen. Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks.

Die zwei Schweizer Veranstalter im Vergleich

Wer in der Schweiz auf System setzen will, hat zwei Anbieter zur Auswahl. Beide sind gesetzlich zugelassen und stehen unter Aufsicht der Gespa, beide führen Systemwetten im Programm, und beide setzen eigene Einsatz- und Gewinnlimiten. Was die beiden unterscheidet, ist das Vertragsgebiet, die Höhe der Limits und einzelne Spielregeln.

Anbieter Bewilligung Veranstalter
Swisslos Sporttip Schweizer Bewilligung (Veranstalter- und Spielbewilligung BGS) SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel — Vertragsgebiet: deutschsprachige Kantone, Tessin
Loterie Romande Jouez Sport Schweizer Bewilligung (Veranstalter- und Spielbewilligung BGS) Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Lausanne — Vertragsgebiet: FR, GE, JU, NE, VD, VS

Beide Veranstalter nehmen Einsätze nur aus ihrem jeweiligen Vertragsgebiet entgegen, und ein Online-Konto ist nur für Spielende mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in diesem Gebiet möglich. Wer aus dem Swisslos-Gebiet stammt, kann sich nicht bei Loterie Romande registrieren, und umgekehrt.

Swisslos Sporttip

Swisslos ist die Veranstalterin für die deutschsprachigen Kantone und für das Tessin. Die Sportwetten werden unter dem Namen Sporttip geführt, gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen. Das Produkt steht online und an Verkaufsstellen zur Verfügung; Online-Konten sind an eine Identitätsprüfung gebunden, das hochgeladene Ausweisdokument wird gegen Adressdatenbanken geprüft. Mindestens 18 Jahre, Wohnsitz im Vertragsgebiet und keine Spielsperre sind Voraussetzung; jede Person darf sich nur einmal registrieren.

Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten liegt bei CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000, der Höchsteinsatz für eine Systemwette bei CHF 10’000. Der Veranstalter kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern; eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Der Gewinnbetrag einer Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Der Kombiboost verlangt mindestens vier Voraussagen mit Mindestquote 1.50 und staffelt den Bonus auf den Nettogewinn nach Anzahl Voraussagen.

Was Swisslos als Veranstalter für Systemwettende auszeichnet, ist die breite Kompatibilität: Systemwetten sind im Online-Angebot verfügbar, der Kombiboost gilt auch für Systeme, und Cash-Out ist als vollständiges Cash-Out verfügbar. Die Obergrenze von CHF 10’000 pro Systemwette ist grosszügig für eine breite Nutzergruppe; die Untergrenze von CHF 1 ist niedrig genug, dass auch kleine Stichproben rechnerisch sinnvoll bleiben.

Loterie Romande Jouez Sport

Loterie Romande führt die Sportwetten unter dem Namen Jouez Sport und ist für die sechs Westschweizer Kantone zuständig. Die Online-Registrierung folgt den gleichen Regeln wie bei Swisslos: Identitätsprüfung, Wohnsitz im Vertragsgebiet, keine Spielsperre, mindestens 18 Jahre. Die Höchsteinsätze sind enger als bei Sporttip: CHF 500 pro Einzel- oder Kombiwette und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Der Mindesteinsatz online beträgt CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette ist CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Für Systemwettende, die viele kleine Wetten mit mittleren Quoten kombinieren wollen, ist die Mindestquote 1.10 günstig, weil sie mehr Auswahlen zulässt; die Gewinnobergrenze ist eher eine Bremse für Hochgewinnwetten als für das alltägliche System. Der Höchsteinsatz von CHF 500 pro Einzel- oder Kombiwette und das Total-Limit von CHF 7’500 pro Multiple-Wettschein setzen dem Volumen engere Grenzen, was kleine Budgets nicht stört, aber wer mehrere Systeme parallel setzen will, wird schneller an die Limite stossen als bei Sporttip.

Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung

Im Werbemarkt für Schweizer Spielende tauchen regelmässig ausländische Marken auf, die keine Schweizer Bewilligung haben. Sie sind hier erwähnt, weil Spielende auf sie stossen, sie aber nicht in den Kreis der zugelassenen Anbieter gehören. Es geht nicht darum, sie zu empfehlen oder ihre Angebote zu vergleichen, sondern darum, ihre Stellung in der Schweizer Rechtslage zu benennen.

Die folgende Liste nennt Marken, die Schweizer Forschungsquellen als ohne Schweizer Bewilligung ausweisen. Sie verfügen über keine anerkannte Lizenz für den Schweizer Markt, sind nicht an das Schweizer Ausschlussregister angeschlossen, und es gibt keine Schweizer Aufsicht oder Beschwerdestelle. Domains ausländischer Anbieter können auf die Sperrliste der Gespa gesetzt werden; Schweizer Telekomanbieter sperren sie per DNS. Strafrechtlich ist das Anbieten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung eine Straftat nach Art. 130 BGS; das Wetten selbst ist keine Straftat, aber Einsätze und Gewinne können in Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden.

Duelbits, BillyBets, Bettilt, HighFlyBet, BetAlright, DirectionBet, Betify, Bahigo: Alle ohne Schweizer Bewilligung. Eine ausländische Lizenz (Curaçao, Malta, Deutschland oder ein anderer Staat) hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Wer bei einem dieser Anbieter spielt, verlässt den Schutz des BGS: keine Verlustlimiten, die der Veranstalter erzwingt; kein Schweizer Ausschlussregister; keine Schweizer Aufsicht über faire Quotenwerte und Auszahlungspraktiken; keine Schweizer Beschwerdestelle. Für die Frage «welcher Rechner rechnet mein System?» sind diese Anbieter ohne Belang, weil keiner von ihnen in der Schweiz zugelassen ist und die Spielregeln, die im ersten Teil dieses Textes stehen, für sie nicht gelten. Wer in der Schweiz wettet, ist mit einem der beiden zugelassenen Veranstalter auf der sicheren Seite, was die rechtliche Stellung angeht; wer aus anderen Gründen bei einem ausländischen Anbieter spielt, sollte wissen, was er damit aufgibt.

Besteuerung von Wettgewinnen

Gewinne aus Schweizer Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn. Auf Bundesebene liegt die Freigrenze ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000 (im Jahr 2025 CHF 1’070’400); oberhalb dieser Grenze behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Die kantonale Freigrenze unterscheidet sich von Kanton zu Kanton, und für den konkreten Fall ist die kantonale Steuerverwaltung oder ein Steuerberater zuständig. Für die grosse Mehrheit der Wettenden ist die Frage praktisch belanglos: Wer nicht regelmässig sechsstellige Gewinne einstreicht, zahlt keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer auf seine Wettgewinne.

Gewinne aus ausländischen Grossspielen unterliegen keiner Verrechnungssteuer, weil kein Schweizer Veranstalter sie auszahlt; die kantonale Steuerpraxis behandelt sie jedoch unterschiedlich. Die kantonale Steuerpraxis (etwa im Kanton Thurgau) behandelt sie jedoch als voll steuerpflichtiges Einkommen, unabhängig vom Betrag. Allgemeine Information nur: Steuerberater oder kantonale Steuerverwaltung fragen.

Es gibt keine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz. Wer bei Sporttip oder Jouez Sport wettet, zahlt auf den Einsatz keine zusätzliche Abgabe; die Marge ist im Quotenschlüssel enthalten, nicht im Einsatz.

Zahlungen und Auszahlung bei Swisslos

Das Swisslos-Wallet wird per Online-Zahlung oder Einzahlungsschein aufgeladen, der Mindestbetrag liegt bei CHF 20, in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Swisslos bietet PostFinance Pay als Zahlungsart an; die Transaktion wird direkt in der PostFinance-App bestätigt.

Auszahlungen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto sind innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden. Die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar; eine Auszahlung an eine andere Person oder ein anderes Konto ist nicht möglich. Die Auszahlung erfolgt nur auf ein Zahlungskonto, das auf den Namen des Kontoinhabers lautet (Art. 50 Abs. 2 VGS); anonyme Auszahlungen oder Kryptowährungs-Auszahlungen gibt es im lizenzierten Schweizer Wetten nicht. Kredit an Spielende ist verboten (Art. 75 Abs. 1 BGS).

Rechner im Alltag: Wer einen Systemwetten-Rechner wirklich nutzt

Wer einen Systemwetten-Rechner öffnet, hat meistens eine konkrete Frage: Wie viele Teilwetten entstehen, wie teilt sich der Einsatz auf, und was zahlt das System bei einem bestimmten Trefferbild zurück. Wer die Antwort sucht, braucht keine App und keinen Algorithmus, sondern die Spielregeln des Veranstalters und ein Blatt Papier. Die Spielregeln sagen, was geht und was nicht; die Mechanik ist einfacher, als das Marketing sie darstellt.

Der Rechner ist vor allem für Spielende nützlich, die mehrere Auswahlen kombinieren wollen, ohne jedes Mal von Hand zu rechnen. Wer fünf Auswahlen trifft und das System 3/5 wählt, will sofort wissen, dass das System zehn Teilwetten enthält und der Linienbeitrag ein Zehntel des gewählten Gesamteinsatzes ist. Wer eine Systemwette nachvollziehbar erklären will, sieht anhand des Beispiels aus dem Grundlagen-Abschnitt, was bei den Trefferbildern passiert. Wer wissen will, wie viel ein System im statistischen Mittel kostet, rechnet den Margenverlust aus, der durch die Aufschlüsse auf den Quoten entsteht; das ist die Information, die der Rechner üblicherweise nicht zeigt.

Was der Rechner nicht leistet, ist die Antwort auf die Frage, ob das System sinnvoll ist. Die Marge ist in jeder Quote enthalten, und sie wird nicht dadurch kleiner, dass sie auf mehrere Linien verteilt wird; im Gegenteil, mit jeder zusätzlichen Teilwette wächst der kombinierte Margenverlust. Wer ein System wählt, weil es «sicherer» wirkt als eine einzelne Kombiwette, akzeptiert diese Mechanik im Tausch gegen den Schutz, nicht alle Auswahlen treffen zu müssen. Es ist eine handwerkliche Entscheidung, kein Trick.

Häufig gestellte Fragen zum Systemwetten-Rechner

Wie viele Einzelwetten enthält eine Systemwette, und wie wird der Einsatz verteilt?

Die Zahl der Teilwetten hängt vom Systemformat und der Anzahl Auswahlen ab. Ein 2/3-System mit drei Auswahlen enthält drei Teilwetten (jede mögliche Zweierkombination), ein 3/4-System mit vier Auswahlen enthält vier Teilwetten, ein 2/5-System mit fünf Auswahlen enthält zehn Teilwetten. Der Einsatz wird gleichmässig auf alle Teilwetten verteilt: Bei einem Gesamteinsatz von CHF 30 und zehn Teilwetten erhält jede Teilwette CHF 3. Der Gesamtbetrag, der bei einer Wette riskiert wird, ist immer die Summe der Linienbeiträge, nicht ein einzelner Linienbeitrag.

Wie berechnet sich der mögliche Gewinn aus Einsatz und Quote, und wie entsteht die Gesamtquote?

Der Gewinnbetrag einer Wette ist Einsatz mal Quote. Bei einer Einzelwette zu Quote 2.00 mit Einsatz CHF 1 ist die Rückzahlung CHF 2.00. Bei einer Kombiwette ist die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten: Drei Auswahlen zu 1.50, 2.00 und 2.50 ergeben die Gesamtquote 7.50, mit Einsatz CHF 1 ist die Rückzahlung bei einem Treffer aller drei CHF 7.50. Bei einem System berechnet sich die Rückzahlung pro Teilwette nach derselben Regel, und die Gesamtrückzahlung ist die Summe der gewinnenden Teilwetten.

Wie wird ein Gewinnbetrag gerundet, und was bedeutet das bei kleinen Einsätzen?

Bei Sporttip wird der Gewinnbetrag zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Das bedeutet: Ein rechnerischer Gewinn von CHF 1.74 wird zuerst auf zwei Nachkommastellen gerundet (hier unverändert) und dann auf 5 Rappen genau abgerundet (CHF 1.70). Bei kleinen Einsätzen und kurzen Quoten kann diese Regelung den Auszahlungsbetrag um einige Rappen nach unten oder oben verschieben; bei grösseren Einsätzen fällt der Effekt anteilig weniger ins Gewicht.

Was kann ein Wettrechner leisten, und was kann er nicht?

Ein Wettrechner zeigt, wie viele Teilwetten ein System enthält, wie sich der Einsatz aufteilt und was bei einem bestimmten Trefferbild ausgezahlt würde. Er macht das Rechnen schneller, nicht die Entscheidung besser. Er sieht nicht, ob die Quote fair ist, ob die Marge angemessen ist, ob das System im Verhältnis zum Risiko sinnvoll ist oder ob die Auswahl überhaupt zu den Regeln des Schweizer Marktes gehört. Er ist ein Werkzeug, kein Urteil.

Welche Höchsteinsätze gelten bei den beiden Veranstaltern für Einzel-, Kombinations- und Systemwetten?

Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Bei Jouez Sport beträgt der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500, ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Der Mindesteinsatz bei Sporttip ist CHF 1; bei Jouez Sport online CHF 2 und in Verkaufsstellen CHF 3. Die Höchsteinsätze gelten pro Wette und nicht pro Tag; sie sind harte Schwellen, über denen eine Wette nicht angenommen wird.

Wie beeinflussen selbst gesetzte Verlust- oder Einsatzlimiten den Gesamteinsatz einer Systemwette?

Bei Systemwetten vervielfacht sich der Einsatz mit jeder Teilwette. Wer mit fünf Auswahlen und einem 3/5-System spielt, hat zehn Teilwetten; wer jede Linie mit CHF 10 anlegt, riskiert CHF 100 pro System. Die Verlustlimite, die bei Sporttip für 1, 7 und 30 Tage gesetzt wird (Obergrenze CHF 9’999, unter 21 Jahren CHF 1’000), ist die einzige Bremse, die das System auf das eigene Budget drückt. Eine zusätzliche freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage kann helfen, das Tempo zu drosseln. Senkungen der Limite gelten sofort, Erhöhungen erst nach 72 Stunden. Bei Loterie Romande gelten die entsprechenden Regeln analog.

Inhalt erstellt vom Team «gratiswetteinfo»