Wettboni 2026 bei Schweizer Buchmachern
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Aktualisiert am Oktober 19, 2026 · geprüft gegen die Bewilligungsregister von Gespa und Swisslos.
Der Schweizer Wettmarkt folgt einer einfachen Regel: nur zwei Veranstalterinnen dürfen Sportwetten anbieten, und jede Promotion ist an deren Geschäftsbedingungen gebunden. Wer nach «Wettboni» sucht, landet deshalb fast immer bei Swisslos Sporttip oder Loterie Romande Jouez Sport, und die Auswahl an Aktionen ist kleiner als in Märkten mit Dutzenden lizenzierten Anbietern. Ausländische Marken werben aggressiv, sind hier aber ohne Bewilligung.
Der Schweizer Wettmarkt bietet für Sportwetten klare Strukturen, in denen jede Promotion an die Bedingungen der zwei bewilligten Veranstalter gebunden ist.
Was ein Wettbonus in der Schweiz ist
Ein Wettbonus ist eine Promotion, die ein Buchmacher an eine Wette, eine Einzahlung oder ein bestimmtes Verhalten knüpft. In der Werbung heisst das oft «Gratiswette», «Boost» oder «100 % Bonus», und genau dort lohnt es sich, die Mechanik zu verstehen.
Drei Begriffe treffen sich am häufigsten:
- Neukundenbonus: Ein Angebot für neue Kontoinhaber, meistens an eine erste Einzahlung gebunden. In der Schweiz ist dieser Typ faktisch bedeutungslos, weil Sporttip und Jouez Sport keine Einzahlungsboni auf das Spielkonto ausloben und keine fremden Anbieter mit Schweizer Bewilligung existieren.
- Boost: Eine quotenerhöhende Aktion auf eine bestimmte Wette. Bei Sporttip gibt es den Kombiboost und einzelne Quoten- und Profitboosts, alle an klare Bedingungen gebunden.
- Gratiswette: Eine Wette, deren Einsatz nicht zurückbezahlt wird, wenn sie gewinnt. Wer zehn Franken auf Quote 4.00 gratis setzt, gewinnt bei einem Treffer 30 Franken netto, nicht 40. Diese Buchung gehört zu den häufigsten Lücken im Marketing.
Dazu kommen Cash-Out als vorzeitige Auszahlung mit eigener Mechanik, ein Bet-Builder, der abhängige Märkte derselben Partie bündelt, und die laufenden Aktionen auf Mehrwertwetten.
Wo der Buchmacher wirklich verdient
Jede Wettquote enthält eine Marge. Bei einem Zwei-Wege-Markt mit Quote 1.90 auf jeder Seite sieht die Rechnung so aus: 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) ergibt eine Auszahlungsquote von 95 %, was eine Marge von 5 % bedeutet. Auf lange Sicht behält der Buchmacher von jedem Franken, der über diesen Markt läuft, rund fünf Rappen. Bei einem Drei-Wege-Markt wie 1X2 im Fussball ist die Marge höher, typischerweise zwischen 5 % und 8 %. Wer einen Bonus einlöst, spielt auf Märkten mit genau dieser Marge. Das heisst: der Bonus wird im Durchschnitt mit fünf Prozent Einsetzverlust «verdient».

Deshalb ist die Auszahlungsquote eines Buchmachers wichtiger als die Promotion. Ein Anbieter mit 97 % Auszahlungsquote und ohne Bonus schenkt einem mehr ein als ein Anbieter mit 92 % und 50-Franken-Bonus, weil die Quote auf jeder einzelnen Wette zählt, der Bonus nur einmal. Wo der Bonus an Mindestquoten und Fristen gebunden ist, verschärft sich das, denn nicht jeder Markt qualifiziert sich.
Warum der Schweizer Markt klein ist
Art. 21 des Geldspielgesetzes (BGS, SR 935.51) verlangt eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung pro Spiel. Im Sportwettenbereich sind die Kantone noch einen Schritt weitergegangen und haben die Zahl der Veranstalterinnen auf zwei begrenzt: Swisslos, mit Sitz in Basel, und Loterie Romande, mit Sitz in Lausanne. Beide Produkte – Sporttip und Jouez Sport – sind bewilligt und laufen unter Aufsicht der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern). Wer bei einem anderen Anbieter wettet, tut das ohne Schweizer Bewilligung, ohne Zugang zum Schweizer Sperrregister und ohne hier eingeklagt werden zu können.
Rechtslage für Wettboni und Promotionen
Die Schweiz reguliert Geldspiele strenger als die meisten europäischen Nachbarländer, und das hat unmittelbare Folgen für jede Promotion, die ein Buchmacher im Land anbieten will.

Das Geldspielgesetz und seine Aufsicht
Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS, SR 935.51) ist seit dem 1. Januar 2019 in Kraft und wird von der interkantonalen Geldspielaufsicht Gespa vollzogen. Für Sportwetten gilt es uneingeschränkt: Wer in der Schweiz Sportwetten veranstaltet, braucht eine Veranstalterbewilligung und pro Spiel eine Spielbewilligung nach Art. 21 bis 25 BGS. Eine ausländische Lizenz aus Malta, Curaçao oder Deutschland hat nach Art. 4 BGS in der Schweiz keine Kraft. Die Gespa veröffentlicht keine Liste «weiterer» Buchmacher, weil es keine weiteren gibt – sie veröffentlicht die Sperrliste blockierter ausländischer Domains.
Werbung mit Genehmigungspflicht
Art. 74 BGS verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung sowie Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet. Art. 74 Abs. 3 BGS stellt Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Geldspiele ausdrücklich unter Strafe. Art. 75 Abs. 2 BGS verlangt zusätzlich, dass Gratisspiele und Gratisguthaben der vorherigen Zustimmung der Gespa bedürfen. 2025 hat die Gespa nach eigenen Angaben 24 solcher Bewilligungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Jede Promotion, die Spielerinnen und Spielern in der Schweiz angeboten wird, läuft also über eine dieser beiden Stellen und ist eine bewilligte Aktion – oder sie ist im Inland schlicht nicht zulässig.
Welche Veranstalterinnen sind erlaubt
- Swisslos Sporttip (SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel) bedient die deutschsprachigen Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH, den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.
- Loterie Romande Jouez Sport (Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne) bedient die Westschweizer Kantone FR, GE, JU, NE, VD und VS.
Die Abdeckung überlappt nicht. Wer im Kanton Waadt wohnt, kann online nur ein Konto bei Loterie Romande eröffnen; wer im Kanton Zürich wohnt, nur eines bei Swisslos. Wer an einer Landesgrenze umzieht, verliert in der Regel den Zugang zum bisherigen Konto.
Ausländische Marken und ihre rechtliche Lage
Acht der im Vergleich genannten Marken – Fezbet, Cloudbet, Wettigo, Duelbits, BDMBet, PowBet, Coolzino und N1 Bet – besitzen keine Schweizer Bewilligung. Sie sind auch nicht an die Schweizer Sperrdatei angeschlossen, was heisst: wer dort spielt, kann sich nicht über die Schweizer Spielsperre aussperren lassen, und das Geld liegt auf einem Konto ohne Schweizer Aufsicht. Eine Curaçao- oder Malta-Lizenz dieser Anbieter gilt in der Schweiz als nicht vorhanden.
Die Gespa führt eine Sperrliste blockierter Domains, die Schweizer Internetprovider per DNS sperren (Art. 86 bis 93 BGS). Ende 2025 waren dort 671 Domains verzeichnet, Anfang 2024 noch deutlich weniger. Die Sperrung gilt technisch, nicht strafrechtlich: Spielerinnen und Spieler werden nicht belangt, aber Gewinne können im Strafverfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es existiert im Ernstfall kein Schweizer Rechtsweg. Wer dort spielt, sollte sich bewusst sein, dass diese Spiele weder bewilligt noch geschützt sind.
Verlustlimiten und Spielerschutz
Promotionen haben den Ruf, Spielerinnen und Spieler zum Weiterspielen zu animieren. Die Schweiz setzt genau hier an, aber nicht durch ein Werbeverbot, sondern durch Regeln zur Spiellimite und zur Spielsperre.
Die Verlustlimite vor dem ersten Tipp
Bei Sporttip müssen Spielende vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999, für unter 21-Jährige bei CHF 1’000. Eine Senkung der Limite greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden – das ist die Spielregel von Swisslos und liegt über der gesetzlichen Mindestfrist von 24 Stunden nach Art. 87 VGS. Zusätzlich kann freiwillig eine Einzahlungslimite für 30 Tage gesetzt werden. Wer ein Konto eröffnet, kommt an dieser Stelle nicht vorbei.
Die Logik dahinter: eine Aktion, die «Gratiswette CHF 10» heisst, zählt zum Verlust, sobald sie platziert wird, nicht erst, wenn sie verloren ist. Wer seine Limite auf null Franken pro Tag setzt, kann keinen Bonus «verbrauchen».
Spielsperre und Sperrregister
Swisslos lässt den Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, eine Aufhebung vor Fristablauf ist nicht möglich. Eine unbefristete Spielsperre wird zentral in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos, einschliesslich Online-Casinos und für Anbieter im Fürstentum Liechtenstein. Die Loterie Romande führt ein paralleles Verfahren, das über die Gespa in dasselbe Register mündet.
Wer gesperrt ist, hat nach Art. 45 BGS keinen Anspruch auf Einsatz oder Gewinn. Das Register hat eine praktische Konsequenz: eine Spielsperre bei Swisslos sperrt nicht nur Sporttip, sondern auch MyShop, Loterie Romande und verbundene Spielbanken. Sie ist die einzige Sperre mit kantonsübergreifender Wirkung in der Schweiz.
Werbung und ihre Grenzen
Die Werbung der beiden Veranstalterinnen darf sich nicht an Minderjährige richten, nicht aufdringlich sein und keine falschen Versprechen machen. Eine zeitliche Sperre («Werbung nur zwischen 22 und 6 Uhr») kennt das BGS nicht; was es kennt, ist der Schutz gesperrter Personen vor Werbung überhaupt. Bei Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an 47,5 % von 200 Verkaufsstellen eine Sportwette an Minderjährige verkauft – das ist kein Aushängeschild und kein Grund, den stationären Schutz als streng darzustellen.
Für Werbung gilt in der Schweiz eine einfache, aber wirksame Regel: was beworben wird, muss bewilligt sein und beworben werden darf, was beworben werden darf.
Wie Wettboni in der Schweiz funktionieren
Wer bei Swisslos oder Loterie Romande spielt, findet keine «100 % Bonus auf die erste Einzahlung». Stattdessen gibt es Quotenerhöhungen auf bestehende Wetten, einen Mehrwert-Bonus auf Kombinationen und gelegentlich bewilligte Gratisspielguthaben.
Quoten- und Profitboost bei Sporttip
Quotenboosts und Profitboosts sind beides Quotenerhöhungen, aber sie wirken an verschiedenen Stellen. Ein Quotenboost erhöht die Wettquote direkt, ein Profitboost erhöht nur den möglichen Nettogewinn. Beide gelten nur online, nur für Prematch-Einzelwetten und pro Spielende nur einmal. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Das ist kein Detail: wer eine Wette mit Boost platziert und sie vorzeitig auscashen will, verliert den Boost.
Der Profitboost ist an ein bestimmtes Sportereignis gebunden, mit klar beziffertem Prozentsatz. Wer sich vor der Wette nicht merkt, dass der Boost nur einmal gilt, erlebt eine kleine Enttäuschung.
Der Kombiboost
Der Kombiboost ist die bekannteste Sporttip-Aktion. Er gilt nur online (Prematch, Live, Systemwetten) und verlangt mindestens vier Voraussagen mit Einzelquote von je mindestens 1.50. Auf den Nettogewinn der Kombination gibt es einen Bonus nach Stufen: 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Der Einsatz und die Gewinnerhöhung sind limitiert. Bei fünfzehn korrekt tippten Voraussagen verdoppelt sich der Nettogewinn – die Bedingung dahinter ist eine fünfundzwanzigfache Multiplikation der Einzelquoten, die ein Streichresultat nicht verträgt. Eine Voraussage falsch, der ganze Boost weg.
Der Effekt ist kalkulierbar: ein Spieler mit 0,15 CHF Einsatz auf einem Vierer mit Gesamtkurs 20,00 gewinnt ohne Boost 2,85 CHF, mit Boost 2,99 CHF (5 % auf den Nettogewinn). Auf einem Fünfzehner mit Gesamtkurs 2’500 ist der Unterschied zwischen 0,15 CHF und 0,30 CHF pro eingesetzten Franken enorm, aber die Trefferquote sinkt rapide.
Bonus vs. Gratiswette – der entscheidende Unterschied
Ein Bonus erhöht das Guthaben, aus dem gewettet wird. Eine Gratiswette ist ein Wettschein ohne Risiko: verliert das Ereignis, ist der Einsatz verloren (meist vom Anbieter vorgeschossen); gewinnt es, gehört der Gewinn dem Spielenden, aber der Einsatz wird üblicherweise nicht zurückbezahlt. In der Werbung sehen beide gleich aus, in der Bilanz sind sie es nicht.
Ein Beispiel: zehn Franken auf Quote 5.00
- Als Bonus auf dem Spielkonto: Einsatz 10,00 CHF, Gewinn 50,00 CHF (40,00 CHF Nettogewinn). Bonus und Gewinn sind auszahlbar, sobald die Umsatzbedingungen erfüllt sind.
- Als Gratiswette: Einsatz 0,00 CHF aus dem eigenen Guthaben, Gewinn 50,00 CHF (40,00 CHF Nettogewinn), der «Einsatz» von 10,00 CHF ist futsch.
Beide sehen auf der Quittung wie ein Gewinn aus. Auf dem Konto ist nur die Gratiswett-Variante 40 statt 50 Franken reicher. Das ist der Marketing-Trick, der in jedem Wettbonus-Werbematerial steckt, und der Grund, warum Gratiswetten oft uninteressanter sind als der Name suggeriert.
Bet-Builder und Cash-Out
Sporttip bündelt abhängige Wettereignisse derselben Partie (Tore, Ecken, Karten) im Bet-Builder – wer etwa «Sieg Heimmannschaft, über 2,5 Tore, beide Teams treffen» kombinieren will, kann das nur über diese Funktion. Das verhindert, dass Spielende eine «Systemwette Tore und Karten» bauen, die der Anbieter sonst einzeln abrechnen müsste. Wird versehentlich eine abhängige Kombination ohne Bet-Builder angenommen, kann Sporttip die Wette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten.
Cash-Out gibt es bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, prematch und live, aber nur online und nur als vollständige Auszahlung – Teilauszahlungen sind nicht möglich. Der Betrag ist immer tiefer als der mögliche Gewinn bei normalem Wetten, und es besteht keine Garantie, dass Cash-Out für jeden Markt verfügbar ist. Wer eine Wette mit Cash-Out sichert, verzichtet auf den langen Schwanz.
Fristen, an denen Aktionen scheitern
Die meisten Aktionen haben eine Aktionsfrist, ein Ablaufdatum für die Wette und ein Verfalldatum für den Bonus. Wer ein Aktionsguthaben drei Wochen lang nicht nutzt, sieht es am Ende aus seinem Spielkonto verschwinden. Bei Sporttip-Wetten verfallen nicht abgeholte Gewinne nach 26 Wochen ab öffentlicher Bekanntgabe der Auswertung zugunsten des Swisslos-Zwecks. Es gibt also genau zwei Zeitpunkte, an denen Geld verschwinden kann: am Aktionsende und am Gewinn-Verfall.
Steuern auf Wettgewinne in der Schweiz
Gewinne aus bewilligten Schweizer Sportwetten sind bis zum Steuerfreibetrag einkommensteuerfrei. Die eidgenössische Schwelle liegt seit dem 1.1.2026 bei CHF 1’071’000 pro Einzelgewinn (CHF 1’070’400 in 2025). Über dieser Schwelle werden 35 % Verrechnungssteuer abgezogen, die über die Steuererklärung rückforderbar sind. Kantonal ist die Schwelle tiefer, weshalb eine Aussage «je nach Kanton» genauer ist als eine fixe Zahl. Wer mit kleineren Einsätzen spielt, gewinnt in der Regel unter jeder Schwelle und zahlt nichts. Wer es nicht weiss, fragt die kantonale Steuerverwaltung oder einen Steuerberater – das ist kein Detail, an dem man sich die Saison versalzt.
Die zehn sichtbaren Buchmacher im Vergleich
In der Schweiz sind zwei Veranstalterinnen bewilligt, acht Marken werben aus dem Ausland. Die Tabelle trennt sie und macht die Asymmetrie sichtbar, bevor sie im Text erklärt wird.
| Marke | Schweizer Bewilligung | Veranstalterin / berichtete Lizenz |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | bewilligt (BGS, Gespa) | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft |
| Loterie Romande Jouez Sport | bewilligt (BGS, Gespa) | Société de la Loterie de la Suisse Romande |
| Fezbet | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
| Cloudbet | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
| Wettigo | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
| Duelbits | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
| BDMBet | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
| PowBet | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
| Coolzino | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
| N1 Bet | keine | Lizenz als berichtet, ohne Kraft in der Schweiz |
Die Tabelle trennt sauber zwischen Bewilligt und Nicht bewilligt. Wer aus den acht unteren Reihen wählt, hat keinen Schweizer Ansprechpartner, keine Schweizer Spielsperre und keine kantonale Aufsicht.
Swisslos Sporttip
Die mit Abstand grösste Plattform der Schweiz. Sitz in Basel, Produkt Sporttip, Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung unter dem BGS, Aufsicht durch die Gespa. Swisslos veranstaltet Sporttip im Auftrag von 21 Kantonen, von AG bis ZH, plus Tessin und Liechtenstein. Wer dort ein Online-Konto eröffnen will, muss im Vertragsgebiet wohnen und mindestens 18 Jahre alt sein.
Sporttip bietet eine breite Palette an Sportarten, das ausgeschriebene Programm folgt der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten und Wetttypen. Heute sind das vor allem Fussball, Eishockey, Tennis, Unihockey und eine Auswahl weiterer Disziplinen; nicht im Programm sind Wetten auf Eckbälle, Karten und auf esports. Live-Wetten sind zulässig, Prematch sowieso.
Die Promotion-Mechanik von Sporttip ist nüchtern: der Kombiboost ist die einzige dauerhafte Aktion und an klare Stufen gebunden, einzelne Quoten- und Profitboosts kommen im Wochenrhythmus dazu. Gratiswetten als Dauerangebot gibt es nicht; wo eines beworben wird, ist es eine bewilligte Gespa-Aktion und zeitlich befristet. Wer auf eine «Gratiswette 20 CHF» wartet, wartet lang.
Limite und Spielerschutz: Mindesteinsatz 1 CHF pro Einzel- oder Kombinationswette, Höchsteinsatz 1’000 CHF pro Einzel- oder Kombinationswette und 10’000 CHF pro Systemwette. Verlustlimiten vor der ersten Teilnahme, Obergrenze 9’999 CHF, für unter 21-Jährige 1’000 CHF.
Was den Bonus wirklich kostet: Beispielrechnung auf einem Prematch-Fussballmarkt 1X2. Bei Quoten 2.20 / 3.30 / 3.60 (typische Werte für ein ausgeglichenes Spiel) ergibt die Auszahlungsquote 1 ÷ (1/2.20 + 1/3.30 + 1/3.60) ≈ 0,895. Das ist eine Marge von rund 10,5 %. Auf einer normalen Einzelwette verliert der Spielende im Durchschnitt etwa zehn Rappen pro Franken. Der Kombiboost auf einem Vierer zu 2.00 × 2.00 × 2.00 × 2.00 (Gesamtquote 16,00) bringt 5 % auf den Nettogewinn – bei einem Einsatz von 5 CHF ist das 60 CHF statt 57 CHF. Nimmt eine Voraussage schief, ist der ganze Boost weg.
Verdienst der Redaktion: Die einzige Schweizer Plattform mit hoher Marktabdeckung und seriösem Spielerschutzrahmen. Wer an Promotion und Quote misst, kommt an Sporttip nicht vorbei – aber wer auf mehr Auswahl an Aktionen hofft, schaut in die Röhre.
Loterie Romande Jouez Sport
Die zweite bewilligte Veranstalterin. Sitz in Lausanne, Produkt Jouez Sport, Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung unter dem BGS. Bedient die Westschweizer Kantone FR, GE, JU, NE, VD und VS. Wer dort wohnt, kann online ein Konto eröffnen, die Westschweiz hat im Konzert der Kantone ihre eigene Logik.
Die Marktabdeckung von Jouez Sport ist schmaler als die von Sporttip – die Plattform führt Fussball, Eishockey, Tennis und eine Auswahl weiterer Disziplinen, aber weniger Spezialmärkte und weniger Live-Events. Das ist eine Folge der kleineren Verbreitung: die Westschweiz hat rund ein Viertel der Bevölkerung, das Wettenangebot entsprechend weniger Tiefe.
Aktionen sind seltener als bei Swisslos. Loterie Romande hat 2025 von der Gespa 24 Bewilligungen für Gratisspiele und Gratisguthaben erhalten – also mehr als Swisslos – und bewirbt sie oft frankoprofiliert über die Verkaufsstellen in Lausanne und Umgebung. Wer in der Deutschschweiz wohnt, sieht viele dieser Aktionen gar nicht.
Limite und Spielerschutz: analog zu Sporttip, eigene Hausordnung im Rahmen desselben BGS.
Was den Bonus wirklich kostet: bei vergleichbaren Quoten dasselbe Bild wie bei Sporttip – die Marge ist marktabhängig, nicht veranstalterabhängig. Auf einem 1X2-Markt mit 2.10 / 3.40 / 3.80 liegt die Auszahlungsquote bei rund 90 %, die Marge entsprechend bei 10 %. Der Vorteil von Loterie Romande liegt nicht in der Quote, sondern in der Aktion: wer auf eine bestimmte Promotion Anspruch nimmt, nimmt sie beim verfügbaren Veranstalter mit, nicht beim anderen.
Verdienst der Redaktion: Jouez Sport ist die richtige Adresse für Westschweizerinnen und Westschweizer, aber strukturell kleiner als Sporttip. Wer Wahl hat, vergleicht beide – wer nicht hat, hat keine Wahl.
Fezbet
Fezbet ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung. Die Plattform wirbt aggressiv mit Einzahlungsboni und Free Bets in europäischen Märkten – in der Schweiz ist das alles nicht bewilligt und unter Art. 74 Abs. 3 BGS sogar strafbar beworbene Werbung. Fezbet akzeptiert Spielende aus der Schweiz, lässt sich aber nicht von der Gespa beaufsichtigen und ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen. Im Test der Gespa taucht die Marke regelmässig auf der Sperrliste auf, was den Zugang über Schweizer Provider blockiert.
Wer bei Fezbet spielt, hat keinen Schweizer Ansprechpartner, keine Schweizer Spielsperre und keinen Schweizer Rechtsweg. Gewinne sind nach kantonalem Recht steuerpflichtig und unterliegen weder der Verrechnungssteuer noch dem Freibetrag. Praktisch heisst das: ein Gewinn wird auf einem ausländischen Konto gutgeschrieben, ohne Schweizer Schutz, und der Anbieter sitzt in einer Jurisdiktion, in der Schweizer Recht nichts gilt.
Verdienst der Redaktion: Ausländischer Anbieter, in der Schweiz nicht bewilligt, nicht empfehlenswert.
Cloudbet
Cloudbet positioniert sich als Krypto-Buchmacher und wirbt mit Quotenboosts und Free Bets auf europäischen Märkten. In der Schweiz fehlt die Bewilligung, das Konto lässt sich nur auf eine ausländische IBAN oder Krypto-Wallet auszahlen, ein Schweizer Bankkonto ist nicht zulässig. Die Sperrlisten-Aufnahme erfolgt seit Jahren regelmässig, weil die Gespa jede Bewerbung in der Schweiz als Verstoss gegen Art. 74 Abs. 3 BGS wertet.
Wer mit Crypto wettet, hat zu Cloudbet einen technischen Vorteil, der aber in der Schweiz zum Nachteil wird: die Auszahlung erfolgt nicht auf ein Schweizer Bankkonto im eigenen Namen, sondern auf eine Krypto-Wallet oder ein internationales Konto. Wer hier wettet, muss sich fragen, ob er das gegenüber seinem kantonalen Steueramt deklarieren kann – und ob er dort, wo die Sperrliste greift, überhaupt Zugang hat.
Verdienst der Redaktion: Ausländischer Krypto-Anbieter, in der Schweiz nicht bewilligt, Auszahlung nicht auf ein Schweizer Konto möglich – für Schweizer Spielerinnen und Spieler gibt es keinen funktionierenden Pfad.
Wettigo
Wettigo gehört zu den Plattformen, die mit starken Quoten-Boosts auf den europäischen Markt zielen. Auch hier keine Schweizer Bewilligung, keine Anbindung an die Schweizer Sperrdatei, kein Schweizer Rechtsweg. Wettigo akzeptiert Spielende aus dem Ausland, inklusive der Schweiz, und wirbt mit Quotenboosts, die ausserhalb des Schweizer Werberechts liegen. Die Gespa hat die Marke auf der Sperrliste, die Domain ist über Schweizer Provider nicht erreichbar.
Verdienst der Redaktion: ausländische Marke mit starkem Marketing und fehlender Schweizer Bewilligung. Für die Schweiz kein seriöser Pfad.
Duelbits
Duelbits ist ein Krypto-Casino mit angeschlossener Wettplattform. Hauptprodukt ist Casino, Wettangebot ist Beifang. Ohne Schweizer Bewilligung, mit identischer rechtlicher Lage wie die übrigen Marken auf der Liste. Die Auszahlungspraxis ist auf Krypto-Wallets ausgelegt, was den Schweizer Rechtsweg zusätzlich erschwert.
Verdienst der Redaktion: vom Profil her Casino-Anbieter mit Wettbereich, in der Schweiz nicht bewilligt. Casino und Wetten sind zwei unterschiedliche Bewilligungen – hier fehlt beides.
BDMBet
BDMBet operiert von einer Curaçao-Lizenz aus und bietet Sportwetten, Casino und Live-Wetten. Ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Sperrregister-Anbindung, mit Sitz auf einer Inseljurisdiktion, in der Schweizer Recht nichts gilt. Die Werbung fokussiert auf Einzahlungsboni, die in der Schweiz nicht bewilligt sind und schon deshalb nicht «kostenlos».
Verdienst der Redaktion: Curaçao-Lizenz ohne Kraft in der Schweiz. Aus Sicht der Schweizer Aufsicht dasselbe Bild wie alle übrigen Marken auf der Liste.
PowBet
PowBet gehört zu den neueren Marken mit Wurzeln im osteuropäischen Markt, inzwischen mit europäischem Marketing. Auch hier keine Schweizer Bewilligung, identische Rechtslage. PowBet wirbt mit aggressiven Cash-Boni, die nach Schweizer Recht weder bewilligt noch einklagbar sind.
Verdienst der Redaktion: keine Schweizer Bewilligung, aus Sicht der Schweizer Aufsicht identisch zu bewerten wie die übrigen ausländischen Marken.
Coolzino
Coolzino ist ein Krypto-Anbieter mit Sportwetten und Casino, ohne Schweizer Bewilligung. Die Auszahlungspraxis ist auf Krypto-Wallets ausgerichtet, was eine Schweizer Bankverbindung ausschliesst. Wer hier spielt, muss sich im Klaren sein, dass kein Schweizer Schutz greift und die kantonale Steuerpraxis insbesondere in Thurgau Gewinne aus ausländischen Grossspielen voll besteuert.
Verdienst der Redaktion: Krypto-Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, in der Schweiz nicht empfehlenswert.
N1 Bet
N1 Bet führt eine Curaçao-Lizenz und bewirbt sich mit Kombiboost und Gratiswetten. Ohne Schweizer Bewilligung, ohne Anbindung an das Schweizer Sperrregister. Wer dort spielt, hat keinen Schweizer Ansprechpartner und keinen Schweizer Rechtsweg. Die Plattform akzeptiert Spielende aus der Schweiz, was nach Schweizer Recht Duldung gegenüber dem Anbieter ist, nicht Akzeptanz.
Verdienst der Redaktion: Curaçao-Lizenz ohne Kraft in der Schweiz, mit den gleichen Risiken wie die übrigen Marken auf der Liste.
Wie eine Wettquote den Bonus schlägt
Der Grund, warum die Wahl der Quote wichtiger ist als der Bonus, lässt sich an einer einfachen Beispielrechnung zeigen. Nehmen wir einen fiktiven Zwei-Wege-Markt mit Quote 1.90 auf jeder Seite – ein klassischer Tennis-Match-Winner, bei dem beide Seiten ähnlich wahrscheinlich sind.
Die Auszahlungsquote errechnet sich als 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 1 ÷ (0,5263 + 0,5263) = 1 ÷ 1,0526 = 0,95. Das heisst: 95 Rappen pro eingesetzten Franken fliessen langfristig zurück an die Spielenden, 5 Rappen behält der Buchmacher. Auf 100 CHF Einsatz zahlt der Markt im Durchschnitt 95 CHF zurück, der Buchmacher 5 CHF.
Bei einem Drei-Wege-Markt – dem klassischen 1X2 im Fussball – sieht die Rechnung anders aus. Nehmen wir Quoten 2.20 / 3.30 / 3.60 für Heimsieg / Unentschieden / Auswärtssieg. Die Auszahlungsquote ist 1 ÷ (1/2.20 + 1/3.30 + 1/3.60) = 1 ÷ (0,4545 + 0,3030 + 0,2778) = 1 ÷ 1,0353 ≈ 0,966. Das entspricht einer Marge von rund 3,4 %. Das ist deutlich weniger als die typischen 5 %–8 %, die man auf breiteren Fussballmärkten findet – je nach Buchmacher und Event schwankt die Marge, und das ist genau die Stelle, an der ein 50-Franken-Bonus, der an einen Markt mit 7 % Marge gebunden ist, weniger Wert ist als ein 20-Franken-Bonus auf einem Markt mit 4 % Marge.
Für eine konkrete Grössenordnung: wer 1’000 CHF auf einem Markt mit 5 % Marge setzt, verliert langfristig 50 CHF. Das ist die Vorstellung, die jeder Wettenden haben sollte, bevor er einen Bonus einlöst.
Was die Verkaufsstellen bieten
Nicht alle Spielerinnen und Spieler gehen online. In der Schweiz gibt es noch ein Netz an Verkaufsstellen – bei Loterie Romande 2’350 in der Westschweiz, bei Swisslos über die Kantone verteilt. An der Verkaufsstelle wird der Wettschein ausgefüllt, der Anbieter bestätigt ihn, die Spielende erhält eine Quittung. Cash-Out läuft nur online, an der Verkaufsstelle muss die Wette durchlaufen.
Gewinne bis 1’000 CHF pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut. Gewinne über 1’000 CHF werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert drei Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen. Wer einen grossen Gewinn einstreift, geht am nächsten Werktag noch nicht auf das Konto, sondern erst nach einer kurzen Wartezeit.
Werbung an Verkaufsstellen
Die Gespa hat 2025 in 200 Testkäufen an Verkaufsstellen in 47,5 % der Fälle eine Sportwette an Minderjährige verkauft bekommen. Das ist kein Detail, denn es zeigt, wo der Spielerschutz im stationären Handel Schwächen hat. Online ist der Schutz enger: Sporttip verlangt vor der ersten Wette die Identifikation per Ausweis, das Alter wird gegen das Geburtsdatum geprüft, die Adresse gegen eine Datenbank. An der Verkaufsstelle kontrolliert das Personal, aber nicht jeder Test wird bestanden.
Swisslos als Wirtschaftsfaktor
Swisslos hat im Geschäftsbericht 2025 einen Reingewinn von 562 Mio. CHF ausgewiesen: 506 Mio. CHF an die kantonalen Fonds und 56 Mio. CHF an die Stiftung Sportförderung Schweiz, die Sportvereine wie Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe alimentiert. Aus den Sportwetten allein kamen 109 Mio. CHF (2024: 122 Mio. CHF). Wer dort spielt, finanziert diese Strukturen mit – und zwar über die Marge. Die 5 %–8 %, die der Markt auf Dauer einbehält, landen nicht im Ausland, sondern in Basel, Lausanne und in den Kantonen.
Wie man die Promotion liest, bevor man sie annimmt
Wer eine Promotion annimmt, sollte vier Fragen beantworten können.
- Welche Märkte qualifizieren sich? Sporttip bindet den Kombiboost an Einzelquoten von mindestens 1.50 – wer auf einem Langsam-Tennismatch unter 1.50 kombiniert, fällt aus dem Boost. Wer auf Fussball mit Quotenboost spielt, verliert den Boost bei Cash-Out. Die qualifizierenden Märkte sind in der Regel in der Aktion beschrieben.
- Welche Frist gilt? Sporttip-Gewinne verfallen nach 26 Wochen, Aktionsguthaben meist deutlich schneller. Wer am 30. eines Monats einlöst und am 5. des übernächsten Monats nicht gespielt hat, sieht das Guthaben verschwinden.
- Welche Limite gilt im eigenen Konto? Eine Verlustlimite von 100 CHF pro Woche setzt der Aktion einen harten Rahmen. Wer das Aktionsguthaben nicht nutzen will, lässt es liegen, aber damit verfällt es trotzdem in den meisten Fällen.
- Wie wird die Promotion ausbezahlt? Eine Gratiswette zahlt den Gewinn ohne Einsatz, ein Bonus zahlt Bonus und Gewinn, ein Quotenboost erhöht die Quote direkt. Wer das nicht weiss, wundert sich später über die fehlenden Rappen.
Häufig gestellte Fragen
Wie verdient ein Buchmacher an Wettboni, und wo steckt die Marge?
Nicht am Bonus selbst. Jede Wettquote enthält eine Marge – bei einem ausgeglichenen Zwei-Wege-Markt mit Quote 1.90 auf jeder Seite liegt die Auszahlungsquote bei 95 % und die Marge bei 5 %. Wer einen Bonus auf einem solchen Markt einlöst, spielt 95 Rappen pro Franken zurück, der Rest ist Marge.
Welche Buchmacher dürfen in der Schweiz Boni anbieten?
Nur Swisslos (Produkt Sporttip) und Loterie Romande (Produkt Jouez Sport). Beide besitzen eine Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz. Jede Promotion, die sie anbieten, ist von der Gespa bewilligt. Ausländische Anbieter dürfen in der Schweiz weder bewilligt noch beworben werden.
Worin unterscheiden sich Neukundenbonus, Boost und Gratiswette?
Ein Neukundenbonus ist eine Gutschrift auf das Spielkonto, oft an eine Einzahlung gebunden. Ein Boost erhöht die Quote oder den Nettogewinn einer bestimmten Wette. Eine Gratiswette ist ein Wettschein ohne Einsatz, dessen Gewinn ohne den ursprünglichen Einsatz ausbezahlt wird. Im Schweizer Markt sind Boosts und bewilligte Gratisspielguthaben relevant.
Welche Fristen und Mindestquoten gelten typischerweise für Aktionen?
Der Kombiboost bei Sporttip verlangt mindestens vier Voraussagen mit Einzelquote 1.50 und ist auf 5 % bis 100 % Bonus auf den Nettogewinn gestaffelt. Quotenboosts gelten nur online und für Prematch-Einzelwetten, beide nur einmal pro Spielende. Aktionsfristen sind in der jeweiligen Aktion beschrieben.
Wie wirken Verlustlimiten, wenn ein Bonus zusätzliches Guthaben bringt?
Verlustlimiten, die vor der ersten Wette gesetzt werden, umfassen auch den Aktions- und Bonuseinsatz. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Wer seine Limite konsequent hält, kann auch einen Bonus nicht «durchspielen». Die Limite setzt der Spieler selbst, nicht das Gesetz.
Welche Rolle spielt die Sperrliste der Gespa bei Buchmachern ohne Schweizer Bewilligung?
Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung werden auf die Sperrliste gesetzt und über Schweizer Internetprovider per DNS blockiert. Die Sperre ist technisch, nicht strafrechtlich. Wer dennoch spielt, hat keinen Schweizer Schutz und keinen Schweizer Rechtsweg; die kantonale Steuerpraxis behandelt solche Gewinne als voll steuerbares Einkommen.
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Inhalt erstellt vom Team «gratiswetteinfo»
