Neue Online Buchmacher in der Schweiz: was «neu» wirklich heisst
Ladevorgang...
Wer in der Schweiz nach einem neuen Online-Buchmacher sucht, stösst auf ein Marktbild, das auf den ersten Blick wie das jeder anderen Sportwetten-Landschaft aussieht, beim zweiten Blick aber keines mehr ist. In keinem anderen europäischen Land ist der Kreis der Anbieter mit einer inlandischen Bewilligung so eng gezogen, und nirgends sonst bedeutet «neu» auf dem Markt so wenig. Was bleibt, ist eine kleine, klar geregelte Inland-Lösung und ein ganzes Feld ausländischer Marken, die hier weder bewilligt noch geschützt sind. Wer das versteht, bevor er einzahlt, schützt sich vor den grössten Fehlern.
Stand: Oktober 19, 2026. Geprüft gegen die Sporttip-Spielregeln (Version 4.2) und die Bedingungen für die Online-Teilnahme bei Swisslos (gültig ab 13.01.2025), den Geschäftsbericht 2025 der Swisslos sowie die Angaben der Loterie Romande.
Was ein Buchmacher ist und warum er an jeder Wette verdient
Ein Buchmacher ist ein Veranstalter, der Wetten zu vorher festgelegten Quoten annimmt, den Einsatz der Spielenden verwahrt und Gewinne auszahlt. Er macht das Geschäft nicht, weil er öfter richtig tippt als seine Kunden, sondern weil jede Quote, die er anbietet, eine Marge enthält. Diese Marge ist der Anteil, den der Veranstalter von jedem Franken Einsatz im Durchschnitt einbehält — über sehr viele Wetten, nicht über eine einzelne. Sie ist im Preis versteckt, nicht in einer Gebühr, die man bezahlt.

Wie die Marge in einer Quote steckt
Eine faire Wette auf einen Fussball-Match mit drei Ausgängen (Heimsieg, Unentschieden, Auswärtssieg) hätte auf alle drei Ausgänge Quoten, die zusammen 100 % ergeben. Das ist in der Praxis nie so. Ein reales Beispiel: Stehen die Quoten 2.10 für Heimsieg, 3.40 für Unentschieden und 3.60 für Auswärtssieg, dann beträgt die Auszahlungsquote (1 ÷ (1/2.10 + 1/3.40 + 1/3.60)) rund 92.6 %, die Marge also etwa 7.4 %. Wer 100 Franken verteilt auf alle drei Ausgänge setzt, dem werden bei einem Sieg im Schnitt nur 92.60 Franken zurückbezahlt. Die restlichen 7.40 Franken sind das, was der Buchmacher behält — bei jedem dieser 100 Franken gleichermassen, unabhängig davon, wer gewinnt.
Die Marge ist kein Zufall. Sie ist die Antwort auf die Frage, wovon ein Veranstalter lebt, wenn er nicht weiss, wer gewinnt. Je breiter das Wettprogramm, desto mehr überschneidende Margen rechnen sich gegeneinander auf, und desto stabiler ist das Geschäft. Was Spielende davon mitbekommen, ist nur, dass die Quoten insgesamt etwas tiefer sind, als sie bei einem «fairen» Buchmacher wären. Wer Quoten vergleicht, vergleicht deshalb nicht «Wer hat recht?», sondern «Wer behält weniger?» — und das ist die nützlichere Frage.
Die Grundrechnung hinter jeder Wette
Der Gewinnbetrag einer Wette ist Einsatz mal Quote, bei einer Kombiwette mal Gesamtquote. Swisslos rundet den Betrag zuerst auf zwei Nachkommastellen und dann auf 5 Rappen genau ab. Aus einem Einsatz von 25 Franken auf eine Einzelwette mit Quote 2.10 werden so 52.50 Franken Rückzahlung im Gewinnfall; 1.10 Franken pro eingesetztem Franken, bevor die Marge hereingeholt ist. Diese Rechnung ist die einzige, die ein Wettender sicher vor sich hat. Alles andere — die Wahrscheinlichkeit, dass das Ereignis eintrifft, und damit der reale Wert der Quote — ist eine Schätzung, die der Veranstalter auf seiner Seite ebenso anstellt wie der Spielende auf seiner.
Neue Online-Buchmacher in der Schweiz: das Ranking und ihre Einordnung
Die folgende Übersicht ordnet die Anbieter ein, die im Schweizer Markt tatsächlich auftauchen — die zwei bewilligten Veranstalter zuerst, dann ausländische Marken, die Schweizer Spielerinnen und Spieler über Suchresultate und Affiliate-Links finden, und die hier ohne Schweizer Bewilligung auftreten. Wer sich für eine dieser Marken interessiert, sollte zuerst den Abschnitt zur Rechtslage lesen.
| Anbieter | Schweizer Bewilligung | Veranstalter / ausgewiesene Lizenz |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalter- und Spielbewilligung BGS | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalter- und Spielbewilligung BGS | Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne |
| FortuneJack | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
| Gamdom | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
| ZotaBet | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
| 1Bet | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
| IviBet | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
| Fezbet | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
| Cloudbet | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
| Betwinner | keine | ausländisch, in der Schweiz ohne Bewilligung |
Die Tabelle trägt eine Information, die jede einzelne Spalte für sich nicht trüge: zwei Inland-Veranstalter, dahinter eine Reihe ausländischer Marken ohne inlandische Anerkennung. Die Bewilligungs-Spalte ist die einzige, an der sich die rechtliche Lage eines Anbieters in der Schweiz festmacht; die Lizenz-Spalte zeigt, dass die ausländischen Marken zwar über Lizenzen anderer Jurisdiktionen verfügen können, diese aber in der Schweiz keine Wirkung entfalten. Wer die Reihe liest, sieht die Asymmetrie auf einen Blick: links zwei Anbieter, die in der Schweiz gelten, rechts acht, die hier nicht gelten.
Bewilligte Anbieter im Schweizer Markt
Swisslos Sporttip — der Inland-Veranstalter für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein
Swisslos, mit Sitz in Basel, veranstaltet Sportwetten unter dem Namen Sporttip. Die Bewilligung stützt sich auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen (IKV 2020) und das Geldspielgesetz. Das Vertragsgebiet umfasst die Deutschschweizer Kantone, das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein; ein Online-Konto lässt sich nur mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in diesem Gebiet eröffnen, und nur eine Registrierung pro Person ist zugelassen. Die Identität wird beim Hochladen des Ausweises geprüft, Adressdaten werden abgeglichen.
Das Wettprogramm folgt einer geschlossenen Liste der Gespa. Welche Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten zugelassen sind, bestimmt die Aufsicht, nicht der Veranstalter. Wer auf Schweizer Inland-Verhältnisse wettet, hat es deshalb mit einem engen, aber klar definierten Angebot zu tun. Die Limits sind Hausregeln: Mindesteinsatz 1 Franken, Höchsteinsatz 1’000 Franken pro Einzel- oder Kombiwette, 10’000 Franken pro Systemwette. Swisslos kann die Limiten jederzeit anpassen, eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Für Spielende, die mit kleinem Einsatz und auf Inland-Märkten unterwegs sind, ist das Angebot ausreichend; wer hohe Einsätze oder ein internationales Wettprogramm sucht, stösst an Grenzen.
Sporttip kombiniert eine App (iOS und Android) mit dem Web-Auftritt, und an den Verkaufsstellen lassen sich in der App zusammengestellte Wetten per QR-Code spielen. Das ist im europäischen Vergleich eine Besonderheit, die das Angebot näher an den Losverkauf als an den internationalen Online-Buchmacher rückt — und das ist es auch.
Loterie Romande Jouez Sport — der Inland-Veranstalter für die Romandie
Die Loterie Romande führt das Sportwetten-Angebot unter dem Namen Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Die Kontaktadresse ist Lausanne, das Vertriebsnetz umfasst 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz. Ein Online-Konto ist auch hier nur mit Wohnsitz im Vertragsgebiet möglich, und das Wettprogramm folgt derselben geschlossenen Liste wie bei Sporttip.
Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Veranstaltern liegt in der Sprache, der regionalen Verankerung und der Verfügbarkeit der Online-Schnittstelle. Wer in der Romandie wohnt, ist bei Jouez Sport zu Hause; wer in der Deutschschweiz wohnt, ist es bei Sporttip. Wer in einem Kanton wohnt, der vom jeweils anderen Veranstalter betreut wird, kann sich bei diesem nicht online registrieren. Diese Aufteilung ist im Geldspielgesetz so vorgesehen und nicht Verhandlungssache.
Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung
Die folgenden Marken tauchen in Suchresultaten und Vergleichsportalen auf, die in der Schweiz abgerufen werden. Sie besitzen nach derzeitigem Stand keine Schweizer Bewilligung; eine ausländische Lizenz aus einer anderen Jurisdiktion hat in der Schweiz keine Wirkung. Sie sind nicht an die Spielsperre und das schweizweite Sperrregister angeschlossen; es besteht keine inlandische Aufsicht und kein inlandischer Rekursweg. Die Gespa kann ihre Domains auf die Sperrliste setzen, was die Erreichbarkeit aus dem Schweizer Netz einschränkt; die Liste wird laufend erweitert und enthält nach den letzten verfügbaren Zahlen 671 Domains.
FortuneJack
FortuneJack ist ein Anbieter, der in der Sportwetten- und Krypto-Szene auftritt. In der Schweiz fehlt die inlandische Bewilligung; eine ausländische Lizenz, falls vorhanden, hat hier keine Wirkung. Wer von hier aus spielt, hat keinen Zugang zum schweizerischen Sperrregister und keine Aufsicht durch die Gespa. Die Plattform richtet sich an Krypto-Nutzerinnen und -Nutzer; was sie an Zahlungswegen, Limits oder Wettprogramm konkret anbietet, steht im aktuellen Wettprogramm und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Marke – wer es wissen will, prüft es dort, bevor er einzahlt.
Für wen FortuneJack trotz fehlender Bewilligung eine Option sein kann: niemanden, der den vollen Schweizer Schutzrahmen sucht. Wer mit Krypto einzahlt, sich der fehlenden inlandischen Absicherung bewusst ist und das Risiko bewusst trägt, nutzt die Plattform auf eigenes Risiko. Für alle anderen ist die Marke kein Ersatz für die bewilligten Veranstalter.
Gamdom
Gamdom wird im Bereich E-Sport und Krypto-Casino häufiger genannt als im reinen Sportwetten-Segment. Wie FortuneJack fehlt auch hier die Schweizer Bewilligung; eine ausländische Lizenz, falls ausgewiesen, gilt in der Schweiz nicht. Der Anschluss an das Sperrregister besteht nicht, die Gespa kann die Domain blockieren. Wett-Tiefe, Quotenniveau und Zahlungswege legt die Marke in den eigenen AGB fest — und genau dort, wo eine inländische Bewilligung Sicherheit böte, fehlt sie.
Wer E-Sport ausserhalb der Inland-Liste der Gespa sucht, findet hier unter Umständen ein Angebot, das bei Swisslos und Loterie Romande nicht existiert. Der Preis dafür ist der fehlende Schutzrahmen und die fehlende Aufsicht.
ZotaBet, 1Bet, IviBet, Fezbet
Diese vier Marken werden zusammen genannt, weil sie im selben Feld auftreten: ausländische Sportwetten-Anbieter mit einem internationalen Wettprogramm, ohne Schweizer Bewilligung. Was sie konkret anbieten, steht jeweils in den eigenen AGB der Marke; keiner dieser Anbieter ist in der Schweiz anerkannt. Wer eines dieser Angebote nutzt, tut das ohne inlandischen Schutz und ohne inlandischen Rekursweg.
Cloudbet
Cloudbet positioniert sich im Krypto-Sektor und wirbt mit hohen Limits und einem breiten Wettprogramm. Die Schweizer Bewilligung fehlt; ausländische Lizenzen, falls ausgewiesen, wirken hier nicht. Was den Anbieter von den anderen Marken ohne Bewilligung unterscheidet, ist die Selbstpositionierung als «für hohe Einsätze» — was bei inlandischer Bewilligung an den Swisslos-Limiten von 1’000 Franken pro Einzelwette und 10’000 Franken pro Systemwette sein Ende fände. Für Spielende, die im Inland an Limits stossen, ist diese Ausrichtung verständlich; der Preis ist der gleiche fehlende Schutz wie bei den anderen Marken dieses Feldes.
Betwinner
Betwinner ist eine der bekannteren Marken im internationalen Online-Sportwetten-Feld. Die Schweizer Bewilligung fehlt; die Gespa hat die Marke in der Vergangenheit bereits auf die Sperrliste gesetzt, was die Erreichbarkeit aus dem Schweizer Netz einschränkt. Wer über die Sperre hinweg spielt, tut das ausserhalb des inlandischen Schutzrahmens.
Rechtslage: wer in der Schweiz Sportwetten anbieten darf
Das Schweizer Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) regelt Grossspiele, zu denen Online-Sportwetten ausdrücklich gehören. Aufsichtsbehörde ist die Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern); das Geldspielkonkordat ist seit 1.1.2021 in Kraft. Die ESBK, die Casinos beaufsichtigt, ist hier nicht zuständig. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und pro Spiel eine Spielbewilligung; sie gilt nur in der Schweiz.

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein, und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport für die Romandie. Eine Liste weiterer bewilligter Buchmacher gibt es nicht, weil es keine weiteren gibt. Die Gespa veröffentlicht lediglich die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains. Wer hier online Sportwetten anbietet, ohne eine dieser beiden Inland-Bewilligungen zu haben, ist nach Art. 130 BGS strafbar — bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren.
Spielsperre und Sperrregister
Die Spielsperre ist im BGS geregelt: der Ausschluss überschuldeter oder suchtgefährdeter Personen, die Selbstsperre und der Eintrag in ein gemeinsames Register. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Spielsperre wird in das schweizweite Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie in Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, mit Beteiligung einer Fachstelle. Eine selbstgewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Wer gesperrt ist oder das 18. Altersjahr nicht erreicht hat, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.
Diese Schutzmechanismen greifen nur bei den inlandischen Veranstaltern. Ausländische Marken sind nicht an das Register angeschlossen; wer sich bei einer inlandischen Marke sperren lässt, ist bei einer ausländischen Marke weiterhin spielbereit.
Werbung, Boni und das Werbeverbot
Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Glücksspiele ist verboten — und das ist der Punkt, an dem die meisten Affiliate-Seiten, die im Schweizer Netz auftauchen, gegen das Gesetz verstossen. Verstösse werden mit Bussen bis zu 500’000 Franken geahndet. Gratiswetten oder Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa; im Jahr 2025 hat die Aufsicht der Loterie Romande 24 und Swisslos 8 solcher Zustimmungen erteilt. Die konkrete Ausgestaltung — Höhe, Bedingungen, Fristen — lesen Spielende in den Bedingungen des jeweiligen Angebots. Promo-Codes werden hier nicht abgedruckt; wer ein solches Angebot sucht, liest die Spielregeln des Veranstalters selbst.
Steuern auf Wettgewinnen
Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei. Die bundesrechtliche Schwelle liegt seit dem 1.1.2026 bei 1’071’000 Franken (2025: 1’070’400 Franken); die kantonale Schwelle weicht ab, weshalb der Hinweis «je nach Kanton» der ehrliche ist. Über der Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Ein typischer Wettender gewinnt weit unter dieser Schwelle, sodass weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer anfallen. Eine Wettsteuer auf den Einsatz gibt es in der Schweiz nicht; wer etwas anderes liest, liest eine ausländische Regelung. Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, fallen aber je nach Kanton in die Einkommenssteuer; Thurgau besteuert solche Gewinne unabhängig von der Höhe. Konkret heisst das: bei der nächsten Steuererklärung den Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung fragen.
Verantwortungsvolles Spielen: was vor und während des Wettens gilt
Bevor die erste Wette abgegeben wird, ist die Selbstbeschränkung gesetzt. Die Verlustlimiten werden aktiv erklärt, nicht passiv akzeptiert; wer die Obergrenze auf 9’999 Franken pro Monat setzt, hat 9’999 Franken, mehr nicht. Eine Senkung tritt sofort in Kraft, eine Erhöhung erst nach drei Tagen. Diese Asymmetrie ist Absicht: wer aus einer Verlustserie heraus das Limit anheben will, soll drei Tage Bedenkzeit haben.
Wer sich sperren lässt, schaltet sich selbst aus — und das schaltet sich über das gemeinsame Register auf alle Produkte des Veranstalters und auf die Casinos, mit denen die Daten geteilt werden. Eine Selbstsperre über die Inland-Veranstalter ist damit eine weitreichende Entscheidung, die nur Inland-Märkte betrifft; wer parallel bei einer ausländischen Marke spielt, ist dort weiter aktiv. Wer die Inland-Sperre sucht, sollte sich bewusst sein, dass sie nur Inland-Wetten abdeckt.
Die Gespa hat 2025 den Verkauf an Minderjährige an Verkaufsstellen getestet: in 47.5 % von 200 Versuchen wurde eine Sportwette an Minderjährige verkauft. Wer den Inland-Schutz für streng hält, sollte diese Zahl im Kopf behalten. Online ist die Identitätsprüfung beim Ausweis-Upload wirksamer, aber sie ist nicht unfehlbar; ein zweiter Faktor (Konto auf den eigenen Namen, Auszahlung nur auf das eigene Konto) ist die zweite Verteidigungslinie.
Boni und Gratiswetten: was Marketingversprechen wirklich kosten
Bei Swisslos und Loterie Romande sind Boni und Gratiswetten bewilligungspflichtig. Die Gespa hat im Jahr 2025 24 Zustimmungen für Loterie Romande und 8 für Swisslos erteilt; das ist eine kleine Zahl im Vergleich zum Werbeaufkommen, das in Suchresultaten zu finden ist. Was im Inland angeboten wird, trägt die Aufsicht mit — und ist deshalb tendenziell kleiner und an Bedingungen geknüpft, die man lesen sollte.
Der Sporttip-Kombiboost
Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online und nur für Prematch-, Live- und Systemwetten. Voraussetzung sind mindestens vier Voraussagen mit Einzelquoten von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn staffelt sich: 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Das ist die ganze Mechanik; ein «gratis» gibt es hier nicht, sondern einen gestaffelten Zuschlag auf den Nettogewinn, der an die Mindestquote und an die Anzahl der Voraussagen gebunden ist. Wer unter 1.50 kombiniert, fällt aus der Bedingung; wer unter vier Voraussagen bleibt, ebenso.
Quotenboosts und Profitboosts
Quotenboosts erhöhen die Quote einer einzelnen Voraussage, Profitboosts den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind nur online nutzbar, nur einmal pro Wettendem, und in Einsatz und Erhöhung limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Was hier «Boost» heisst, ist eine vorab definierte Erhöhung, die unter Bedingungen steht, die der Anbieter festlegt. Sie ist kein Geschenk; sie ist eine bewilligte Aktion.
Was Gratiswetten wirklich sind
Eine «Gratiswette» ist in der Regel ein Wettguthaben, dessen Einsatz im Gewinnfall nicht zurückbezahlt wird. Wer eine 10-Franken-Gratiswette auf Quote 3.00 nutzt und gewinnt, erhält 20 Franken Nettogewinn, nicht 30. Aus Marketingsicht heisst das «10 Franken gratis wetten», aus der Perspektive des Wettenden heisst das 20 Franken Gewinn aus 10 Franken Gratiswette. Das ist der Wert der Wette; mehr steht nicht dahinter. Wer eine Gratiswette bekommt, liest die Regeln, denn der Wert hängt direkt davon ab, ob und wie der Einsatz zurückkommt.
Einzahlungen und Auszahlungen: was im Schweizer Alltag funktioniert
Einzahlungen bei Swisslos
Das Swisslos-Spielguthaben lässt sich per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein aufladen, mindestens 20 Franken pro Kauf, höchstens 10’000 Franken in 30 Tagen, und nur solange das Wallet-Guthaben die Schwelle von 9’999 Franken nicht übersteigt. Swisslos bietet PostFinance Pay als Zahlungsart an, die Transaktion wird direkt in der PostFinance App bestätigt. Das ist der Inland-Weg: Bankkonto, PostFinance, Einzahlungsschein, keine Kryptowährungen, keine E-Wallets aus dem internationalen Feld. Wer mit Franken aus der Schweiz einzahlt, ist mit diesen Wegen bedient.
Auszahlungen bei Swisslos
Swisslos zahlt Spielguthaben innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto aus, das auf den eigenen Namen lauten muss. Ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen, die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar — was bei jeder Aktion in den Bedingungen steht.
Bei Gewinnen aus Wettscheinen ist die Mechanik etwas anders: Gewinne bis 1’000 Franken pro Spielbestätigungsquittung werden automatisch dem Wallet gutgeschrieben; Gewinne über 1’000 Franken werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Bank- oder Postkonto überwiesen. Auch hier nur auf ein Konto, das auf den eigenen Namen lautet. Wer kein solches Konto hat, bekommt kein Geld.
Auszahlungen bei Loterie Romande
Die Loterie Romande folgt demselben Rahmen: Auszahlung nur auf ein Konto auf den eigenen Namen, Inland oder Liechtenstein, kein anonymer Bezug, keine Kryptowährung. Welche konkreten Zahlungswege, Fristen und Limits bei Jouez Sport gelten, steht in den Bedingungen des Veranstalters — und wer in der Romandie wohnt, liest diese Bedingungen, bevor er einzahlt.
Auszahlungen bei ausländischen Marken
Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung zahlen nach ihren eigenen Regeln aus. Welche Zahlungswege sie anbieten, ob Krypto-Auszahlungen möglich sind und wie lange eine Auszahlung dauert, ist Sache der jeweiligen Marke und in ihren Bedingungen beschrieben. Die inlandische Schutzmechanik — Auszahlung nur auf ein Konto auf den eigenen Namen, inländische Aufsicht, inlandischer Rekursweg — greift hier nicht. Wer dort einzahlt, hat am Ende nur den Vertrag mit dem Anbieter und die Hoffnung, dass er zahlt.
Wetten, Quoten und Wettarten: was Sporttip anbietet
Einzel-, Kombinations- und Systemwetten
Die drei Grundformen unterscheiden sich in der Art, wie Voraussagen kombiniert werden. Die Einzelwette steht für sich; die Kombiwette multipliziert die Quoten der Voraussagen zu einer Gesamtquote, und alle Voraussagen müssen eintreffen, damit die Wette gewinnt. Die Systemwette fasst mehrere Kombinationen aus denselben Voraussagen zusammen, sodass auch dann ein Gewinn möglich ist, wenn nicht alle Voraussagen eintreffen. Je mehr Voraussagen in einer Kombiwette, desto höher die Gesamtquote — und desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine Voraussage daneben liegt. Die Marge des Veranstalters wird mit jeder Voraussaga multipliziert, was die Kombiwette für den Spielenden tendenziell teurer macht.
Bet Builder
Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung werden bei Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Wer etwa auf «Tore über 1.5» und «Heimsieg» in derselben Partie setzen will, nutzt diese Funktion. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne den Bet Builder an, kann die ganze Kombinationswette für ungültig erklärt und der Einsatz zurückerstattet werden. Die Funktion ist eine Bewilligungsbedingung, keine Spielerei.
Livewetten
Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00; in spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer live wettet, achtet auf das, was auf dem Platz passiert, und nicht nur auf den Ticker; die Quoten 1.00 sind die Art, wie der Veranstalter verhindert, dass ein verspätet platzierter Einsatz nachträglich als Treffer zählt.
Cash-Out
Cash-Out ist für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten verfügbar, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn und hängt vom Stand der Sportereignisse ab. Cash-Out ist eine vorzeitige Auszahlung zu einem Betrag, den der Veranstalter festlegt — und nicht jede Wette lässt sich vorzeitig auszahlen. Wer die Funktion nutzt, akzeptiert den Betrag, den der Anbieter in dem Moment anbietet.
Wettprogramm: reglementierte Spieldauer und abgesagte Ereignisse
Die reguläre Spielzeit bei Sporttip umfasst die reguläre Spieldauer (Fussball 90 Minuten) plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Bei abgesagten Ereignissen, die nicht innert 48 Stunden nachgeholt werden, wird die Einzelwette zurückbezahlt; in einer Kombinationswette erhält die betroffene Voraussage Quote 1.00, die übrigen Voraussagen bleiben aktiv. Wettgewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks; eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenen Brief zu erheben.
Sportarten und Turniere: was die Gespa-Liste zulässt
Die Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten ist die Grundlage des Wettprogramms. Was dort nicht steht, wird nicht angeboten; was dort steht, wird in der Regel angeboten, kann aber vom Veranstalter jederzeit eingeschränkt werden. Für die grossen Felder gilt: Fussball, Eishockey, Handball, Boxen sind enthalten, soweit die jeweiligen Wettbewerbe auf der Liste stehen. E-Sport gehört nicht dazu. Eckball- oder Kartenmärkte sucht man auf der Liste ebenso vergeblich wie virtuelle Sportarten.
Die Inland-Veranstalter bieten das Programm der Liste an, das ausländische Marken zum Teil deutlich breiter. Wer auf Wettbewerbe oder Wettarten ausserhalb der Liste wettet, tut das bei einer Marke ohne Schweizer Bewilligung, mit allen Einschränkungen, die das mit sich bringt.
Neue Buchmacher: warum «neu» in der Schweiz wenig bedeutet
In den meisten europäischen Märkten heisst «neuer Online-Buchmacher», dass ein zusätzlicher Anbieter auf den Markt kommt, eine Lizenz beantragt und ein Wettprogramm eröffnet. In der Schweiz bedeutet «neu», dass eine ausländische Marke in den Suchresultaten auftaucht, eine internationale Lizenz mitbringt und versucht, Schweizer Spielende zu erreichen — ohne Bewilligung, ohne inlandischen Schutz, ohne Sperrregister-Anschluss. Die Inland-Veranstalter sind seit Jahrzehnten dieselben zwei; ihre Wettprogramme wachsen im Rahmen der Gespa-Liste, nicht durch neue Marktteilnehmer.
Wer hier nach einem «neuen» Anbieter sucht, sucht in den meisten Fällen eine ausländische Marke. Die Frage, die sich daran anschliesst, ist nicht «welcher Anbieter ist neu», sondern «welcher Anbieter gilt in der Schweiz» — und die Antwort ist kurz: Swisslos und Loterie Romande, in ihren Vertragsgebieten. Was es sonst noch gibt, ist ein internationales Feld, das hier nicht zugelassen ist.
Häufige Fragen
Was ist ein Buchmacher, und wie verdient er an jeder Wette?
Ein Buchmacher nimmt Wetten zu vorher festgelegten Quoten an und zahlt Gewinne aus. Er verdient an der Marge, die in jeder Quote steckt: die Summe der Kehrwerte der Quoten aller Ausgänge eines Marktes ergibt die Auszahlungsquote, der Rest bis 100 % ist die Marge. Über viele Wetten behält der Veranstalter im Durchschnitt diesen Anteil; auf eine einzelne Wette gerechnet ist das Ergebnis offen.
Wer darf in der Schweiz Sportwetten anbieten, und was heisst «neu» in diesem Zusammenhang?
In der Schweiz dürfen nur Swisslos (mit Sporttip) und Loterie Romande (mit Jouez Sport) Sportwetten anbieten — beides Inland-Veranstalter mit einer Bewilligung nach dem Geldspielgesetz. «Neu» bedeutet in diesem Markt in der Regel, dass eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung in den Suchresultaten erscheint; sie ist hier nicht zugelassen, nicht an das Sperrregister angeschlossen und bietet keinen inlandischen Schutz.
Welche Folgen hat es, bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung zu wetten?
Wer bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung wettet, hat keine inlandische Aufsicht, keinen Zugang zum schweizerischen Sperrregister und keinen inlandischen Rekursweg. Die Gespa kann die Domain auf die Sperrliste setzen, was die Erreichbarkeit aus dem Schweizer Netz einschränkt. Ausländische Lizenzen, falls ausgewiesen, haben in der Schweiz keine Wirkung. Gewinne aus solchen Anbietern sind je nach Kanton einkommenssteuerpflichtig.
Wie berechnet sich ein Gewinn aus Einsatz und Quote?
Der Gewinnbetrag ist Einsatz mal Quote, bei einer Kombiwette mal Gesamtquote (dem Produkt der Einzelquoten). Swisslos rundet zuerst auf zwei Nachkommastellen und dann auf 5 Rappen genau ab. Ein Einsatz von 25 Franken auf Quote 2.10 ergibt im Gewinnfall 52.50 Franken; 1.10 Franken pro eingesetztem Franken, bevor die Marge hereingeholt ist.
Welche Verlustlimiten und welche Spielsperre gelten vor und während des Wettens?
Vor der ersten Wette setzen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage selbst, mit einer Oberlimite von 9’999 Franken (unter 21 Jahren 1’000 Franken). Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden; eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage ist zusätzlich möglich. Die Spielsperre wird im schweizweiten Register eingetragen, gilt auch für Casinos und in Liechtenstein und kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, mit Beteiligung einer Fachstelle.
Sind Gewinne aus Sportwetten steuerfrei, und was bedeutet «je nach Kanton»?
Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei. Die bundesrechtliche Schwelle liegt seit dem 1.1.2026 bei 1’071’000 Franken, die kantonale Schwelle weicht ab — daher der Hinweis «je nach Kanton». Über der Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann. Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen je nach Kanton der Einkommenssteuer.
Was darf gewettet werden?
Was gewettet werden darf, ist eine geschlossene Liste: die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten. Die aktuelle Fassung stammt vom 10.09.2026. Qualifikationsrunden sind nur dann zugelassen, wenn sie auf der Liste stehen; Frauenwettbewerbe nur, wenn sie auf der Liste stehen; Rangwetten nur, wenn das Ranking über die Teilnahme an einem internationalen Wettkampf oder über das Podium entscheidet. Trainingsläufe sind keine Wettbasis. Eckball- oder Kartenmärkte sucht man auf der Liste ebenso vergeblich wie einen E-Sport-Abschnitt. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige beteiligt sind, sind ausgeschlossen. Wer eine Wette ausserhalb der Liste anbietet, verlässt die Bewilligungsgrundlage.
Wer darf überhaupt wetten?
Sportwetten sind ab 18 Jahren erlaubt; Minderjährige sind online nicht zugelassen. Pro Person ist ein Konto mit verifizierter Identität zulässig. Die Spielenden setzen ihre Verlustlimiten selbst — und zwar für 1, 7 und 30 Tage, mit einer Oberlimite von 9’999 Franken, unter 21 Jahren 1’000 Franken. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden (die gesetzliche Frist sieht 24 Stunden vor, Swisslos und Loterie Romande wenden 72 Stunden an). Eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage ist zusätzlich möglich. Der Staat setzt keine fixe Einzahlungsobergrenze; was hier zählt, ist die Selbstbeschränkung der Spielenden.
Vergleich – gratiswetteinfo
Inhalt erstellt vom Team «gratiswetteinfo»
